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Schwarzwälder Bote , 9.4.2010

Kreis Rottweil - Donum vitae: Folgegespräche nehmen zu

KREIS ROTTWEIL - Informationen über viele Hilfeleistungen enthält der Jahresbericht der Schwangerschaftsberatungsstelle donum vitae. Auffallend ist die starke Zunahme der Folgegespräche bei Konfliktberatungen.
Solche Gesprächstermine fallen an, wenn die Frauen sich für das Kind umstimmen ließen, aber dann wegen der vorhandenen Nöte noch Hilfeleistungen und Unterstützungen brauchen und für deren Antragstellungen und Vermittlungen das Angebot der Beratungsstelle in Anspruch nehmen. 2009 waren (Zahlen von 2008 in Klammern) bei 144 (138) Konfliktberatungen 62 (43) solcher Folgegespräche. Anträge werden schwerpunktmäßig gestellt an die Bundesstiftung »Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens«, an den Hilfsfond für Schwangere des Landkreises Rottweil und an die Landesstiftung »Familie in Not«.
Zusammen mit der allgemeinen Schwangerenberatung wurden 2009 insgesamt 35 Anträge gestellt und dadurch 28 200 Euro an Hilfen vermittelt. »Wenn all diese Hilfen nicht ausreichen, werden zur Rettung des Kindes in besonders schwierigen Fällen auch Eigenmittel des Vereins eingesetzt«, so Vorsitzender Hubert Haas.
Die Folgegespräche haben auch bei der allgemeinen Schwangerenberatung zugenommen, wodurch vor allem die steigenden finanziellen Nöte der Familien deutlich werden. Hierfür meldeten sich 75 (79) Frauen, mit denen 186 (160) Gesprächstermine erforderlich waren. Wie bei der Konfliktberatung werden umfassende Infos über alle finanziellen Hilfen gegeben. Hilfen gibt es auch nach der Geburt des Kindes – dazu hin werden im Fall einer Behinderung des Kindes Hilfsangebote vermittelt.
»Die Präventionsveranstaltungen in Schulen, Jugend- und Firmgruppen mussten infolge eines Krankheitsausfalls einer Beraterin reduziert werden«, bedauert Haas. Zur Verstärkung konnten zwei Fachkräfte als Honorarkräfte gewonnen werden. Zusammen mit einem »Mitmach-Parcours« der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung konnten in 13 Veranstaltungen doch noch 684 Jugendliche erreicht werden. Die erforderlichen Eigenmittel sind 2009 infolge einmaliger Umzugskosten auf 27 750 Euro angewachsen. »Ein erfreuliches Ergebnis zeigte der Aufruf zur Sonderspende«, so Haas. Dies zeige, dass eine große Gruppe hinter donum vitae stehe.