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Presse 2008

Schwarzwälder Bote 4.12.08
Hechingen - Wenn Kinder Kinder kriegen
Eine Schwangerschaft ist nicht jeder Frau Grund zur Freude. Wie soll es weiter gehen? In Hechingen hilft in solchen Fällen 'donum vitae'.

Von Jutta Rager
Hechingen - Die Zahl der ungewollten Schwangerschaften steigt. Die Hechinger Beratungsstelle von »donum vitae« bietet betroffenen Mädchen und Frauen Hilfe an.

Auf Anonymität wird größter Wert gelegt

Außerdem setzt die soziale Einrichtung auf Beratung an den Schulen. Schwanger. Diese Nachricht ist nicht jeder Frau Grund zur Freude. Wie soll es weiter gehen?

In Hechingen helfen in solchen Fällen die Psychologin Ulrike Timm und die Pädagogin Susanne Gerstner weiter. Grundsätzlich verlaufen die Gespräche »ergebnisoffen«, jedoch mit dem Ziel, das ungeborene Leben zu erhalten. Den zum Abbruch einer Schwangerschaft notwendigen Beratungsschein stellt »donum vitae« aus.

Auf Anonymität wird größter Wert gelegt, erklären die beiden Beraterinnen. Fällt die Entscheidung zugunsten des Kindes, gibt es zahlreiche weitere Hilfsangebote. Die Beraterinnen haben gemeinsam mit Ärzten, Hebammen, Jugendamt und verschiedenen Arbeitskreisen ein weitreichendes Netzwerk aufgebaut. Dadurch sei es beispielsweise möglich, die Wohnungssuche zu erleichtern und junge Mütter in Wohngruppen unterzubringen.

Aufklärungsarbeit in den Schulen

Darüber hinaus hilft die Beratungsstelle bei der Beantragung von finanzieller Unterstützung aus Stiftungsmitteln oder mit Sachspenden. Ulrike Timm und Susanne Gerstner verstehen sich auch als »kostenlose Dienstleister in finanziellen und sozialen Fragen«, die schon mal beim Ausfüllen des Antrags auf Elterngeld behilflich sind.

Aber sie lassen die Frauen auch nach einem Schwangerschaftsabbruch nicht alleine und bieten Unterstützung an. Zum weiteren Leistungsspektrum von »donum vitae« gehört neben der allgemeinen Beratung und Schwangerenkonfliktberatung auch die Beantwortung von Fragen zur vorgeburtlichen Diagnostik und ungewollten Kinderlosigkeit.Darüber hinaus bietet die Hechinger Beratungsstelle Aufklärungsarbeit in den Schulen an.

Bei den Teenagerschwangerschaften ist eine deutliche Zunahme zu verzeichnen. Diesem Trend versucht »donum vitae« durch eine erhöhte Aufklärungsrate zu begegnen. Um es jungen Männern einfacher zu machen, ihre Fragen zu stellen, steht auch ein männlicher Berater zur Verfügung, der Prävention in den Schulen betreibt. Inzwischen hat auch das Internet Einzug in die Beratungsarbeit gehalten. Über ein Internet-Portal können Jugendliche und Erwachsene Fragen zu Schwangerschaft und angrenzende Themen stellen.

Weitere Informationen:www.donumvitae-onlineberatung.de